Starterset für Maischebrauer

humNach kurzer Pause gibt es mal wieder etwas zu verkünden. Zusammen mit Hopfen-und-mehr habe ich anhand der Brauutensilien, die in der Anleitung empfohlen werden, ein kleines Starterset für Maischebrauer geschnürt. Alles, was der Anfänger für seinen ersten Sud benötigt, kann hier mit einem Klick geordert werden.

Das Brauset enthält:

  • WECK ® Einkochautomat / Glühweintopf Modell WAT 14 A
  • Brau- und Gäreimer 30 Liter
  • Läuterblech für Brau- und Gäreimer
  • Würzespindel (0-25%)
  • Spindelzylinder
  • 4,5 kg Pilsner Malz
  • 0.5 kg Caramalz hell
  • 1 Packung Trockenhefe
  • 1 Packung Hopfenpellets (siehe Auswahlfeld)

Beim Hopfen und bei der Hefe ist ein Auswahlfeld hinterlegt, so dass aus verschiedenen Sorten gewählt werden kann. Bei der Hefe sind es die in der Anleitung angegebenen Sorten und beim Hopfen wird es von Zeit zu Zeit sicher Änderungen geben. Jeder Bestellung liegt eine gedruckte Version der Brauanleitung bei.

Für den ein oder anderen Einsteiger ist dieses Angebot vielleicht  eine einfache und schnelle Hilfe. Vielen Dank an Christian Herkommer für den unkomplizierten Dialog.

Das Starterset für Maischebrauer findet ihr im Online-Shop von Hopfen-und-mehr.

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Liebes Reinheitsgebot..

Jetzt wirst du also 500 Jahre alt! Happy Birthday, altes Haus! Du hast dich echt gut gehalten. Nach wir vor bist du in aller Munde und auf so ziemlich jedem Etikett in diesem Land aufgeführt. Sogar noch auf den meisten Weizenbieren, obwohl in deiner Urfassung von 1516 nur von Gerste die Rede war. Man packt dich auch aufs Etikett, obwohl im Brauprozess neben Malz, Hopfen, Wasser und Hefe gerne mal Kieselgur und Polyvinylpolypyrrolidon eingesetzt werden. Das ist für dich in Ordnung und die Bierindustrie filtert es ja wieder raus. Wenn du auf dem Etikett stehst, dann verkauft sich Bier einfach besser. Schliesslich bist du die älteste Lebensmittelverordnung der Welt. Du schaffst nach wie vor Vertrauen.

Ich wünsche mir von dir für die Zukunft zwei Dinge: Mach dich mal was locker und sei zugleich auch etwas strenger!

Mir als Hobbybrauer ist es ja egal, aber es gibt Leute, die würden hierzulande gerne etwas kreativer sein. Die würden gerne Bierstile brauen und verkaufen, die in aller Welt anerkannt und auch normal sind. Einen Milkstout zum Beispiel oder ein Wit. Da kommen aber neben Malz, Hopfen, Hefe und Wasser noch weitere natürliche Zutaten rein. Bei solchen natürlichen Zutaten könntest du ruhig mal etwas lockerer werden. Sonst bleibt unsere deutsche Bierlandschaft nämlich die nächsten Jahre so langweilig, wie sie aktuell ist.

Auf dem Etikett eines Bieres sollte in Zukunft aufgeführt werden, was wirklich im Bier drin ist. An dieser Stelle darfst du, liebes Reinheitsgebot, ruhig etwas strenger werden! Alles, was zur Herstellung des Bieres verwendet und eingesetzt wird, sollte auch auf’s Etikett. Wenn strickt nach 1516 nur mit Gerstenmalz, Hopfen Wasser und Hefe gebraut wird, dann sollte es auch so auf dem Etikett stehen. Wenn zusätzlich natürliche Zutaten wie Orangenschalen und Koriandersamen verbraut werden, dann ist das in Ordnung und dann sollte man es auch so schreiben. Und wenn neben Malz, Hopfen, Hefe und Wasser weitere Zusatz- und Verarbeitungshilfsstoffe eingesetzt werden, dann sollte man diese Stoffe auch auf dem Etikett aufführen. Denn: Transparenz ist heute wichtiger denn je!

Und so bleibst du dann auch die nächsten 500 Jahre unsere liebste Lebensmittelverordnung und geniesst unser vollstes Vertrauen. Lass Dich feiern!

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Gemeinsame Sudliste

Ich bekomme hin und wieder Feedback von Hobbybrauern, die Anhand der Brauanleitung ihr erstes Bier gebraut haben. Dabei geht es auch immer wieder um die Werte einzelner Sude. Wie lange lief die Gärung? Wie hoch war die Stammwürze? Welche Zutaten wurden genau verwendet. Aktuell ist das bei mir eine lose Sammlung und dies würde ich gerne – nachträglich – aber auch für die Zukunft ändern.

Ziel ist eine gemeinsame „Sudliste“ in Form einer Google Tabelle. In dieser Liste werden die relevanten Eckdaten wie Brautag, Stammwürze, Restextrakt etc. erfasst. So sieht das ganze aus:

stats_brauanleitung

Seit dem die Brauanleitung online ist, haben sie schon einige für Ihren Einstieg in das wunderbare Hobby „Bierbrauen“ verwendet. Seid bitte so nett und tragt eure Daten nach. Theoretisch müsste die jeder in Form seiner Notizen vorliegen haben.

Es wäre klasse, wenn hier eine kleine Übersicht entsteht, aus der man für die Zukunft und für Brauneulinge einige Erkenntnisse ableiten könnte. Und wenn es nur die durchschnittliche Gärdauer in Tagen und der durchschnittliche Restextrakt ist. Trotzdem ist dies ein absolut freiwilliges Thema und kein Muss!

Die Tabelle ist offen und kann online bearbeitet werden. Es muss nichts installiert oder herunter geladen werden. Ihr erreicht die Tabelle über statistik.brauanleitung.de.

In der aktuellen PDF Datei habe ich ebenfalls einen Hinweis ergänzt, so dass in Zukunft möglichst viele Werte hinzu kommen werden.

Vielen Dank an alle, die mithelfen diese Liste mit Leben zu füllen!

Gut Sud!

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