Das Rezept

Es wurde die Frage gestellt, wie denn das Rezept für diese Brauanleitung auf einen Blick aussieht. Daher kurz und knapp die Antwort:

Keep It Simple And Stupid Pale Ale

Menge: 20 Liter
Stammwürze: 13° Plato
Bittere: 32 IBU
Farbe: 13 EBC

Schüttung:
4,5kg (90%) Basismalz, z.B. Pale Ale oder Pilsner Malz
0,5kg (10%) Karamellmalz, z.B. Cara hell

Hauptguss: 20 Liter
Nachguss: 10 Liter

Rasten:
Einmaischen: 70 °C
Kombirast bei 67 °C (90 Minuten)
Abmaischen: 76 °C

Hopfenkochen:
90 Minuten insgesamt
1. Gabe nach Kochbegin
2. Gabe bei Kochende
(beide Gaben anhand der Hopfentabelle, je nach Hopfen)

Hefe: (Empfehlung!)
US-05, S-04 oder Nottingham Ale

Mit diesen Angaben habe ich das Rezept im kleinen Brauhelfer entwickelt. Diese Variante soll aber nicht der vorgeschriebene Weg sein. Der Sinn der Brauanleitung und eben auch der Hopfentabelle soll ja sein, dass man mit diesem Rezept schon eine gewisse Individualisierung vornehmen kann.

Heisst: Anstatt Pale Ale Malz kann auch Pilsner Malz verwendet werden. Theoretisch spricht auch nichts gegen Wiener- oder Münchner Malz. Natürlich verändert sich die Bierfarbe dann erheblich! Ich empfehle daher die Wahl zwischen Pale Ale und Pilsner.

Helles Karamellmalz – wie eben Cara hell – sollte die erste Wahl sein. Im Grunde spricht hier auch nichts gegen dunkles Karamellmalz (Cara dunkel), Carared oder Carabelge. Nur verändert sich auch dann die Farbe des Bieres! Wer erstmal nur testen möchte, sollte die Empfehlung Pale Ale bzw. Pilsner Malz und helles Karamellmalz annehmen.

Die Malzwahl kann auch die Wahl der Hefe beeinflussen. Wenn Pale Ale Malz, dann eher US-05 (American Ale) oder S-04 (English Ale) und wenn Pilsner Malz, dann eher die Nottingham. Aber auch das ist nur eine Empfehlung!

Ebenso gilt dies für die Wahl des Hopfens. Wer zu US Cascade, Simcoe oder Amarillo greift, sollte als Hefe eher die US-05 einsetzen. Wer zu englischem Fuggles oder Goldings greift, sollte eher auf die S-04 setzen. Bei einen deutschen Hopfen (Tradition, Spalter, Perle etc.), macht man mit der Nottingham Ale Hefe sicher nichts falsch.

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